Radwegschäden in Köln: Verwaltung erklärt, wie Schäden erfasst werden

Am Dienstag, dem 22.09.2026, stand im Mobilitätsausschuss unter TOP 5.2.1 die Anfrage der SPD-Fraktion zur Erfassung von Schäden an der Fahrradinfrastruktur auf der Tagesordnung. Die Fraktion hatte sie am 15.07.2026 gestellt. Die Verwaltung legte eine schriftliche Antwort vor, und der Punkt wurde als erledigt geführt.

Zur Frage, wie Schadstellen bei den Bauhöfen ankommen, nennt die Verwaltung mehrere Wege. Dazu zählen der eigene Straßenkontrolldienst, das Bürgertelefon sowie Hinweise von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsdiensten und anderen Ämtern. Auch Post und Nachrichten von BürgerInnen gehören dazu. Den größten Teil machen laut Verwaltung aber Meldungen über die Online-Anwendung „Sag's Uns" aus. Dort können Menschen ortsgenau und nach Kategorien melden, sodass die Hinweise gleich bei den richtigen Stellen landen.

Zur Priorisierung erklärt die Verwaltung die Aufgabenteilung. Der Bauhof des Amtes für Verkehrsmanagement übernimmt Straßenkontrolle und Schadensmanagement, also die kurzfristige Sicherung von Funktion und Verkehrssicherheit. Die bauliche Erhaltung, die den Bestand dauerhaft sichern soll, liegt bei der Abteilung Straßenbau im Amt für Straßen und Radwegebau. Bei den Kontrollrhythmen orientiert sich der Bauhof an Empfehlungen der kommunalen Versicherer. Sie sind in einer Dienstanweisung festgelegt.

Die weiteren Fragen betrafen den Aufwand, alle bekannten Schäden binnen drei Jahren zu beheben, die vorhandenen Daten zu Radwegen und ihrem Zustand sowie eine mögliche automatisierte Erfassung. Die Antworten darauf sind im vorliegenden Auszug nicht enthalten.

Vor allem der Meldeweg ist praktisch: Wer auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen eine Schadstelle am Radweg bemerkt, kann sie über „Sag's Uns" melden.

Quellen